@phdthesis{kups2085, year = {2001}, author = {Jutta Zerres}, school = {Universit{\"a}t zu K{\"o}ln}, title = {Die Ausgrabungen von 1979/80 beim Hafentempel (Insula 37) der Colonia Ulpia Traiana}, url = {https://kups.ub.uni-koeln.de/2085/}, keywords = {Xanten , Colonia Ulpia Traiana , Hafentempel , Insula 37}, abstract = {Gegenstand der vorliegenden Arbeit ist die Publikation und wissenschaftliche Auswertung der Befunde und Funde, die im Rahmen der Grabungskampagne von 1979 bis 1980 auf Insula 37 der Colonia Ulpia Traiana (bei Xanten) im Umfeld des sogenannten Hafentempels zutage traten. Der Bodeneingriff wurde mit der Intension durchgef{\"u}hrt, Aufschl{\"u}sse {\"u}ber den Tempelbau zu gewinnen und Platz f{\"u}r die Fundamentierung der Teilrekonstruktion im Ma{\ss}stab 1 : 1 zu schaffen, die im Arch{\"a}ologischen Park Xanten dem Publikum gezeigt werden sollte. Der Sakralbau und Spuren einer {\"a}lteren r{\"o}merzeitlichen Siedlung waren bereits seit einer in den drei{\ss}iger Jahren des 20. Jh. durchgef{\"u}hrten Grabung unter Leitung von H. Stoll und H. von Petrikovits entdeckt worden. Die Grabungsschnitte von 79/80 wurden rund um die Fundamentplatte (Grabungsareal I) und im Bereich der s{\"u}d{\"o}stlichen Temenosportikus (Grabungsareal II) angelegt. Neben den Befunden des Tempels bzw. seiner Hofumfassung kamen in allen Grabungsschnitten auch die Spuren der mehrperiodigen Siedlungst{\"a}tigkeit aus der Zeit vor dem Bau des Hafentempels zum Vorschein. In Grabungsareal I lie{\ss}en sich f{\"u}r diesen Zeitraum stellenweise bis zu f{\"u}nf Holzbauperioden und eine Steinbauperiode {\"u}bereinander nachweisen. Der Siedlungsbeginn liegt hier in sp{\"a}taugusteischer Zeit. Die erste Steinbauperiode datiert ins Ende des 1. bzw. fr{\"u}he 2. Jh. In Grabungsareal II kamen zwei Holzbauperioden zum Vorschein, deren erste in tiberisch/fr{\"u}hclaudischen Zeit begann. Es lassen sich keine Anhaltspunkte finden, die eine eindeutige Klassifizierung der Siedlungst{\"a}tigkeit w{\"a}hrend der Holzbauperioden als zivil oder milit{\"a}risch erlauben.} }