@book{kups5586, editor = {Helmut van Thiel}, author = {Helmut van Thiel}, year = {2014}, volume = {7}, title = {Scholia D in Iliadem. Proecdosis aucta et correctior 2014. Secundum codices manu scriptos}, publisher = {Universit{\"a}ts- und Stadtbibliothek}, address = {K{\"o}ln}, abstract = {Das Verst{\"a}ndnis eines Dichters beginnt mit seinen W{\"o}rtern. Homer selbst hat mit der Deutung seiner eigenen W{\"o}rter begonnen, wie eindrucksvolle Einzelf{\"a}lle zeigen. Unsere D-Scholien sind Zeugen f{\"u}r die Erkl{\"a}rung und das Verst{\"a}ndnis Homers, die vermutlich bis in die Zeit der Rhapsoden zur{\"u}ckreichen und durch den Schulunterricht erhalten und immer st{\"a}rker angewachsen sind. Ungeachtet ihrer geistesgeschichtlichen Bedeutung waren sie lange unvollst{\"a}ndig und ungenau bekannt, zur Ilias im wesentlichen aus der Editio princeps 1517, die eine uns erhaltene, ihrerseits kr{\"a}ftig erweiterte Handschrift deutlich bearbeitet hat. Ihr Text wurde bis ins 19. Jhrhundert im Schulunterricht benutzt, besonders in England. Dann wurde er von den neuen Schulkommentaren verdr{\"a}ngt, in denen die wiederentdeckte alexandrinische Homererkl{\"a}rung ber{\"u}cksichtigt war. Die erste vollst{\"a}ndige kritische Ausgabe wurde erst im Jahr 2000 herausgegeben, um den Beitrag der D-Scholien zu unserem Homerverst{\"a}ndnis w{\"u}rdigen zu k{\"o}nnen. Sehr viel mehr Aufmerksamkeit und Hingabe hatte bis dahin den zahlreichen verwandten Papyri gegolten ("Scholia minora"), die alle fragmentarisch sind und an Gehalt weit hinter den Handschriften zur{\"u}ckstehen.}, url = {https://kups.ub.uni-koeln.de/5586/} }