Universität zu Köln

Kontinuierliches Lernen in universitären Massenveranstaltungen. Am Beispiel von wöchentlichen Hausaufgaben in einem volkswirtschaftlichen Grundlagenmodul

Schmidt, Nadine (2013) Kontinuierliches Lernen in universitären Massenveranstaltungen. Am Beispiel von wöchentlichen Hausaufgaben in einem volkswirtschaftlichen Grundlagenmodul. PhD thesis, Universität zu Köln.

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    Abstract

    Mit der Einführung der Bachelor- und Masterstudiengänge haben sich die Anforderungen an das Studium für Studierende geändert. Neben intendierten Vorteilen der Studienreform bergen die veränderten Rahmenbedingungen auch einige Herausforderungen und Probleme für das Lernen der Studierenden. Notendruck und eine höhere Prüfungsdichte werden ergänzt durch lernstrategische Herausforderungen in der Studieneingangsphase und zusätzlich verschärft durch Konsequenzen, die sich aus vorwiegend dozentenzentrierter Lehre in Massenveranstaltungen ergeben. Das Lernen der Studierenden ist geprägt durch eine Prüfungsfixierung, Auswendiglernen auf den „letzten Drücker“, eine Konsumhaltung und mangelnde Selbstverantwortung für den eigenen Lernprozess. Die Studierenden empfinden eine subjektiv hohe Belastung, allerdings ist der Workload im Vergleich zu vor und nach der Reform nahezu unverändert. Die Dissertation beschäftigt sich mit der Workload-Thematik, insbesondere im Selbststudium. Obwohl es bereits viele Workload-Studien im hochschulischen Kontext gibt, die meist Zusammenhänge zwischen Workload und Lernerfolg bzw. Lernstrategien und Lernerfolg untersuchen, mangelt es weiterhin an Untersuchungen über unterschiedliche Lernzeitverteilungen und deren Auswirkungen auf den Lernerfolg der Studierenden. Ausgangspunkt für eine Differenzierung von Lernzeitverteilungen ist die These, dass kontinuierlich Lernende im Gegensatz zu diskontinuierlich Lernenden bei insgesamt gleichem Workload einen besseren Lernerfolg erzielen. Die Förderung von kontinuierlichem Lernen wird in der Dissertation somit als Ansatz zur Begegnung der o.g. Probleme und Herausforderungen gewählt. Neben einer theoretischen und empirischen Auseinandersetzung mit kontinuierlichem Lernen wird konkret ein Fallbeispiel der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät analysiert, indem Hausaufgaben als Instrument zum kontinuierlichen Lernen implementiert wurden. Im Ergebnis stehen somit nicht nur Erkenntnisse zum kontinuierlichen Lernen, sondern auch der Beitrag von Hausaufgaben in diesem Kontext.

    Item Type: Thesis (PhD thesis)
    Creators:
    CreatorsEmail
    Schmidt, Nadinenadine-a-schmidt@gmx.de
    URN: urn:nbn:de:hbz:38-54072
    Subjects: Education
    Uncontrolled Keywords:
    KeywordsLanguage
    Hochschuldidaktik; Workload; Lehren und Lernen; Massenveranstaltungen; Hochschullehre; Studieneingangsphase; Lernerfolg; Lernstrategien; Selbststudium; Wirtschaftswissenschaft; Lerntheorien; Hausaufgaben; HochschulforschungUNSPECIFIED
    Faculty: Wirtschafts- u. Sozialwissenschaftliche Fakultät
    Divisions: Wirtschafts- u. Sozialwissenschaftliche Fakultät > Institut für Berufs-, Wirtschafts- und Sozialpädagogik
    Language: German
    Date: 2013
    Date Type: Publication
    Date of oral exam: 18 January 2013
    Full Text Status: Public
    Date Deposited: 06 Jan 2014 14:01:43
    Referee
    NameAcademic Title
    Buschfeld, DetlefProf. Dr.
    URI: http://kups.ub.uni-koeln.de/id/eprint/5407

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