Universität zu Köln

Auswirkungen kurzzeitiger Lesetrainings auf sublexikalischer Ebene auf die Leseflüssigkeit leseschwacher Kinder

Hölz, Andreas (2014) Auswirkungen kurzzeitiger Lesetrainings auf sublexikalischer Ebene auf die Leseflüssigkeit leseschwacher Kinder. PhD thesis, Universität zu Köln.

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    Abstract

    Ein Defizit in der Leseflüssigkeit gilt als eines der Hauptprobleme leseschwacher Kinder in transparenten Orthografien. Verschiedene Studien geben Hinweise darauf, dass neben dem wiederholenden Lesen von Texten und isolierten Wörtern auch ein Training mit sublexikalischen Einheiten Leseschwachen helfen kann, ihr Defizit abzubauen. In der vorliegenden Arbeit wurden in zwei Studien mit Prä-Posttest-Verfahren jeweils zwei Trainingsgruppen und eine Kontrollgruppe miteinander verglichen. In der ersten Studie wurden die Effekte eines computergestützten kurzzeitigen isolierten Silben- bzw. Morphemtrainings überprüft und miteinander verglichen. In der zweiten Studie wurde der Effekt einer reduzierten Präsentationszeit isolierter Morpheme bei einem kurzzeitigen computergestützten Lesetraining auf die Trainingsleistung kontrolliert. Die Ergebnisse der ersten Studie zeigen, dass die Silben- und Morphemgruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe die Lesegeschwindigkeit der jeweils trainierten sublexikalischen Einheiten signifikant steigern konnten. Signifikante Effekte auf Transferwörter konnten nicht nachgewiesen werden, da auch die Kontrollgruppe ihre Leistungen deutlich steigern konnte. Die Form der trainierten Einheiten als Silbe oder Morphem zeigte keinen Einfluss auf das Ergebnis. Eine signifikante Steigerung der allgemeinen Leseflüssigkeit, die über einen standardisierten Test überprüft wurde, konnte nicht nachgewiesen werden. Die Ergebnisse der zweiten Studie zeigen, dass sowohl das Training mit reduzierter Präsentationszeit der Lerneinheiten als auch ein Training ohne Reduzierung der Präsentationszeit zu einer signifikanten Steigerung der Leseflüssigkeit der trainierten Einheiten im Vergleich zu einer Kontrollgruppe führte. Ein signifikanter Unterschied auf Transferwörter oder die allgemeine Leseflüssigkeit konnte nicht belegt werden. Ferner zeigten sich auch zwischen den beiden Trainingsgruppen keine signifikanten Unterschiede. Es fanden sich Hinweise darauf, dass eine Betonung des schnellen Lesens während eines Trainings positive Einflüsse auf den Trainingserfolg hat.

    Item Type: Thesis (PhD thesis)
    Creators:
    CreatorsEmail
    Hölz, Andreasandreas.hoelz@uni-koeln.de
    URN: urn:nbn:de:hbz:38-59749
    Subjects: Psychology
    Uncontrolled Keywords:
    KeywordsLanguage
    LeseflüssigkeitGerman
    LesetrainingGerman
    Sublexikalische EinheitenGerman
    SilbenGerman
    MorphemeGerman
    Faculty: Humanwissenschaftliche Fakultät
    Divisions: Humanwissenschaftliche Fakultät > Department für Heilpädagogik und Rehabilitation
    Language: German
    Date: 2014
    Date Type: Publication
    Date of oral exam: 02 December 2014
    Full Text Status: Public
    Date Deposited: 05 Mar 2015 14:42:23
    Referee
    NameAcademic Title
    Grünke, MatthiasProf. Dr.
    Rietz, ChristianProf. Dr.
    URI: http://kups.ub.uni-koeln.de/id/eprint/5974

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