Mensching, Malte (2026). Vergleich von zwei Primersets in der Klonalitätsanalyse im Rahmen der Lymphomdiagnostik am Institut für Pathologie der Universitätsklinik Köln. PhD thesis, Universität zu Köln.

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Abstract

In dieser Arbeit wurde eingelagertes genomisches Material aus Zellpopulationen von Patienten mit Lymphomen aus dem Institut für Pathologie des Universitätsklinikums Köln mittels Polymerasekettenreaktion (PCR) und anschließender Kapillarelektrophorese im Hinblick auf klonale Veränderungen untersucht. Ziel der Arbeit war es, die bisher eingesetzten Standardprimer, welche auf PCR – Primern nach Diss et al. und Lorenzen et al. 1,2 basierten, mit den von van Dongen et al. entwickelten Biomed-2 – Primern 3 zu vergleichen. Diese versprechen zwar eine verbesserte Detektionsrate klonaler Veränderungen von Populationen von Lymphomzellen, jedoch sind sie deutlich teurer und bislang an der Uniklinik Köln nicht erprobt. Durch den Direktvergleich vorselektierter Fälle sollte geprüft werden, ob sich die Detektionsraten klonaler Veränderungen in lymphatischen Zellpopulationen durch den Einsatz der Biomed-2-Methode verbessern lassen. Hierfür wurde zunächst die Biomed-2-PCR etabliert. Folgend wurde aus den Beständen des Instituts in FFPE-Gewebe gebettetes Zellmaterial von Lymphomfällen rekrutiert. Es wurde keine erneute Probengewinnung durchgeführt. Die Fälle wurden der Biomed-PCR und anschließend der Kapillarelektrophorese zur Klonalitätsprüfung zugeführt. Die Ergebnisse der Klonalitätsanalyse aus den verschiedenen Primersets wurden anschließend miteinander verglichen. Insgesamt wurden 28 Fälle von follikulären Lymphomen (FL), 15 Fälle von diffus- großzelligen Lymphomen (DLBCL) und 12 Fälle von T-Zell – Erkrankungen untersucht. Es konnte eine deutliche Überlegenheit der Biomed-2-Primer gegenüber den zuvor verwendeten Standardprimern des Instituts für Pathologie gezeigt werden. So erreichte die Klonalitätsanalyse nach PCR mittels Standardprimer in der Gruppe der follikulären Lymphome im direkten Vergleich mit Biomed-2 lediglich eine Sensitivität von 62%. Bei den DLBCL konnte eine Sensitivität von 46% und bei den T-Zellen sogar nur von 22% erreicht werden. Die Biomed-2-PCR konnte am Institut für Pathologie etabliert werden. Sie wird nachfolgend aufgrund der überlegenen Detektionsrate trotz höherer Kosten im Sinne des Patientenwohls als Methode der Wahl eingesetzt.

Item Type: Thesis (PhD thesis)
Creators:
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Mensching, Malte
UNSPECIFIED
UNSPECIFIED
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Corporate Creators: Zentrum für Pathologie der Universität zu Köln
URN: urn:nbn:de:hbz:38-797414
Date: 2026
Place of Publication: Köln
Language: German
Faculty: Faculty of Medicine
Divisions: Faculty of Medicine > Pathologie und Neuropathologie > Institut für Pathologie
Subjects: Medical sciences Medicine
Uncontrolled Keywords:
Keywords
Language
Lymphom
German
Klonalität
German
Biomed
German
Date of oral exam: 11 November 2025
Referee:
Name
Academic Title
Schäfer, Stephan Christian
Privatdozent Dr. med.
Dirsch, Olaf Richard
Privatdozent Dr. med.
Refereed: Yes
URI: http://kups.ub.uni-koeln.de/id/eprint/79741

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