Keutmann, Matthias, Streichert, Thomas and Klatt, Andreas R.
(2026).
Das Verhältnis zwischen der Serumkonzentration
von LL-37 und der Leukozytenzahl korreliert mit
der Schwere von COVID-19.
PhD thesis, Universität zu Köln.
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Abstract
Die rasante Ausbreitung des neuartigen SARS-CoV-2-Virus im Jahr 2019 führte zur weltweiten COVID-19-Pandemie und stellte die gesamte Weltbevölkerung vor Herausforderungen. Bis Anfang 2023 infizierten sich weltweit mehr als 670 Millionen Menschen mit COVID-19 und mehr als 6,8 Millionen Menschen starben an den Folgen des Virus. Eine Infektion führte in Deutschland bei 10% der Infizierten zu schweren Verläufen mit notwendiger Hospitalisierung. Es wird intensiv an Therapien und Impfstoffen gegen SARS-CoV-2 geforscht. Verschiedene Studien diskutierten einen Zusammenhang zwischen der Schwere des Verlaufs von COVID-19 und der Vitamin-D-Konzentration. Es wurde vermutet, dass Vitamin D durch die Stimulierung des antimikrobiellen Peptids LL-37 den Verlauf von COVID-19 positiv beeinflussen kann. Aus diesem Grund habe ich in dieser Studie einen möglichen Zusammenhang zwischen der Serumkonzentration von LL-37, Vitamin D und dem Schweregrad von COVID-19 untersucht. Dazu sammelte ich Serumproben von 78 COVID-19-Patienten, teilte die Patienten nach Schweregrad in 5 Gruppen ein und bestimmte die Serumkonzentration von LL-37 und Vitamin D. Überraschenderweise konnte ich keine Zusammenhänge zwischen den Serumkonzentrationen von LL-37 und Vitamin D und dem Schweregrad von COVID-19 nachweisen. LL-37 wird von Granulozyten gebildet und am Ort der Entzündung freigesetzt. Daher erscheint die Analyse von LL-37 in der bronchoalveolären Lavage relevanter bzw. aussagekräftiger als die Untersuchung im Patientenserum. Dennoch konnte ich einen hochsignifikanten, umgekehrt proportionalen Zusammenhang zwischen dem Verhältnis der LL-37-Serumkonzentration und der Leukozytenzahl (LL-37/Leukozytenzahl) und dem Schweregrad von COVID-19 nachweisen. Meine Ergebnisse lassen vermuten, dass das Verhältnis LL-37/Leukozytenzahl einen schweren Verlauf von COVID-19 frühzeitig prognostiziert. Bei den Patienten wurden weitere relevante Laborparameter bestimmt. Ich konnte eine Korrelation zwischen CRP, IL-6, PCT, Leukozytenzahl und LDH und dem Schweregrad von COVID-19 nachweisen.
| Item Type: | Thesis (PhD thesis) |
| Translated title: | Title Language UNSPECIFIED German |
| Creators: | Creators Email ORCID ORCID Put Code Keutmann, Matthias UNSPECIFIED UNSPECIFIED UNSPECIFIED Streichert, Thomas UNSPECIFIED UNSPECIFIED UNSPECIFIED Klatt, Andreas R. UNSPECIFIED UNSPECIFIED UNSPECIFIED |
| URN: | urn:nbn:de:hbz:38-801477 |
| Date: | 2026 |
| Language: | German |
| Faculty: | Faculty of Medicine |
| Divisions: | Faculty of Medicine > Klinische Chemie > Institut für Klinische Chemie |
| Subjects: | Medical sciences Medicine |
| Uncontrolled Keywords: | Keywords Language LL-37 UNSPECIFIED antimikrobielles Peptid UNSPECIFIED COVID UNSPECIFIED Cathelicidin UNSPECIFIED |
| Date of oral exam: | 11 December 2025 |
| Referee: | Name Academic Title Streichert, Thomas Prof Dr Müller-Ehmsen, Jochen Prof Dr |
| Refereed: | Yes |
| URI: | http://kups.ub.uni-koeln.de/id/eprint/80147 |
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