Universität zu Köln

Kölnisches Gerichtswesen

Strauch, Dieter Prof. Dr. (1996) Kölnisches Gerichtswesen. In: Quellen zur Geschichte der Stadt Köln, Bd. 2: Spätes Mittelalter und frühe Neuzeit (1396 - 1704), hrsg. Joachim Deeters/Johannes Helmrath. J. P. Bachem Verlag, Köln. ISBN 3-7616-1285-0

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    Abstract

    Das mittelalterliche Kölnische Gerichtswesen ist kompliziert, schon deshalb, weil es eine Fülle von Gerichten gab, die meist auf enge Spezialgebiete begrenzt entschieden. Zu unterscheiden sind die Gerichte des erzbischöflichen Stadtherren, der neben dem Hochgericht mehrere weltliche Gerichte und dazu geistliche Gerichte hatte. Daneben gab es Gerichte des Stadtrates, insgesamt sechzehn an der Zahl, wobei später auch der Rat selbst zu Gericht saß. Es gab Gerichte kommunaler Genossenschaften, gebunden teils an Pfarreien teils darüber hinaus tätig und immunitätsgebundene Gerichte. Aber auch andere Genossenschaften hatten eigene Spruchkörper, so die Universität, die Bauernbänke und etwa die Münzerhausgenossen. Es gab ferner Gerichte hofrechtlichen Ursprungs und schließlich auch verschiedene Lehngerichte. Der Beitrag umfasst auch die Ordnung des Hochgerichts aus dem Spätmittelalter, wie er im Schöffenbuch der Hochgerichtsschöffen verzeichnet ist.

    Item Type: Book Section
    Creators:
    CreatorsEmail
    Strauch, Dieter Prof. Dr.dieter.strauch@uni-koeln.de
    URN: urn:nbn:de:hbz:38-75872
    Publisher: J. P. Bachem Verlag
    ISBN: 3-7616-1285-0
    Volume: 2
    Subjects: Geography and history
    Faculty: Rechtswissenschaftliche Fakultät
    Divisions: Rechtswissenschaftliche Fakultät > Institut für neuere Privatrechtsgeschichte, Deutsche und Rheinische Rechtsgeschichte
    Language: German
    Date: 1996
    Date Type: Publication
    Full Text Status: Public
    Date Deposited: 12 May 2017 08:29:41
    URI: http://kups.ub.uni-koeln.de/id/eprint/7587

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