Heindl, Samuel Franz
(2026).
CD-Marker Klassifikation humaner Kopfganglien.
PhD thesis, Universität zu Köln.
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Abstract
Die Funktion vor allem der autonomen humanen Kopf- und Halsganglien hat sich im Lauf der letzten Jahre von reinen Umschaltstation dahingehend weiterentwickelt, dass Ganglien vielmehr als Integrationszentren für neuronale Reize aus verschiedenen Komponenten des Nervensystems angesehen werden. Die genaue Funktionsweise welche solch komplexe Vorgänge ermöglicht bleibt allerdings bis heute weitgehend unverstanden. Neben den gängigen funktionellen Untersuchungen von Neuronen, wie zum Beispiel von Neurotransmitterexpressionsmuster, liegt auch in der Untersuchung von membrangebundenen Proteinen ein Zugang zum weiteren Verständnis der Funktion verschiedener Neurone. Zu diesen membrangebundenen Antigenen zählen auch CD-Marker Für humane Kopf- und Halsganglien ist aktuell eine Analyse der CD - Oberflächenmarker nicht vorhanden. Daher ist es Ziel dieser Arbeit ein immunhistochemische Analyse der CD – Marker Expression eben dieser Ganglien durchzuführen. Für diesen Zweck wurden in dieser Arbeit vier unterschiedliche Ganglien (die autonomen Ganglion ciliare, Ganglion pterygopalatinum, Ganglion cervicale superius, sowie das Ganglion trigeminale) auf das Vorkommen von zehn CD – Markern (CD24, CD29, CD56, CD59, CD81, CD90, CD147, CD147, CD171, CD271) in drei unterschiedlichen neuronalen Strukturen (Neurone, Mantelzellen, Nervenfasern) untersucht. Hierfür wurde jeweils ein Präparat aller vier Ganglien einer Färbung für einen CD – Marker und einer Kernfärbung unterzogen. Diese Präparate wurden anschließend fluoreszenzmikroskopisch untersucht und dokumentiert. Es konnte für alle vier Ganglien ermittelt werden, welche Struktur welchen CD – Marker exprimiert. Zudem konnten für jedes Ganglion dezidierte CD – Marker etabliert werden, welche sich besonders gut eignen um eine der drei untersuchten Strukturen darzustellen. Als Konklusion dieser Arbeit lässt sich festhalten, dass mit der hier verwendeten Methodik CD - Marker auf Neuronen der untersuchten Ganglien nachgewiesen werden konnten und dies im Sinne eines proof of principle geeignet war, dezidierte neuronale Strukturen in Ganglien auf ihre immunologischen Expressionsmuster zu untersuchen.
| Item Type: | Thesis (PhD thesis) |
| Creators: | Creators Email ORCID ORCID Put Code Heindl, Samuel Franz samuelheindl1998@gmail.com UNSPECIFIED UNSPECIFIED |
| Corporate Creators: | Zentrum für Augenheilkunde der Universität zu Köln |
| URN: | urn:nbn:de:hbz:38-805830 |
| Date: | 2026 |
| Language: | German |
| Faculty: | Faculty of Medicine |
| Divisions: | Faculty of Medicine > Augenheilkunde > Klinik und Poliklinik für Allgemeine Augenheilkunde |
| Subjects: | Medical sciences Medicine |
| Uncontrolled Keywords: | Keywords Language CD-Marker UNSPECIFIED Kopfganglien UNSPECIFIED Neuroimmunologie UNSPECIFIED |
| Date of oral exam: | 27 April 2026 |
| Referee: | Name Academic Title Heindl, Ludwig PD. Dr. med. Dr. phil. Dudanova, Irina Univ. Prof. Dr. med. |
| Refereed: | Yes |
| URI: | http://kups.ub.uni-koeln.de/id/eprint/80583 |
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