Peppmeier, Sandra Marina
(2026).
Retrospektive Analyse der periimplantären
Knochendichte und des periimplantären
Knochenniveaus längenreduzierter Implantate.
PhD thesis, Universität zu Köln.
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Abstract
Absicht: Diese retrospektive Studie hatte zum Ziel, Veränderungen der periimplantären marginalen Knochenhöhe sowie radiographische Graustufenwerte (GSV) im vertikal kompromittierten Knochen bei ultra-kurzen Implantaten (5,2 mm) in nativen Knochen mit Standardimplantaten (8–14 mm) in augmentierten Arealen zu vergleichen. Methode: 53 Patienten wurden mit 131 Implantaten versorgt. Jeder Patient erhielt mindestens je ein ultra-kurzes und ein Standardimplantat. Insgesamt wurden 78 ultra-kurze und 53 Standardimplantate inseriert. Die Standardimplantate wurden vorwiegend nach Alveolarkammaugmentation mit autologen Knochenspänen, Sinuslift oder retromolarem Knochentransplantat inseriert. Autologe Knochenspäne wurden mit bis zu 50 % Knochenersatzmaterial ergänzt. Die mittlere Nachbeobachtungszeit betrug 38 Monate und die maximale Beobachtungszeit 64 Monate. Das periimplantäre Knochenniveau wurde mittels „Distance Implant to Bone“-Methode (DIB) nach Buser et al. bestimmt, die radiologischen GSV dienten als Ersatzparameter für die Knochendichte. Alle Messungen erfolgten durch zwei verblindete Bewerter mit hoher Interrater-Reliabilität (ICC > 0,98). Ein lineares gemischtes Modell wurde zur Analyse der Veränderungen in marginaler Knochenhöhe (ΔMBL) und GSV (ΔGSV) verwendet (p < 0,05). Ergebnis: Bei 131 Implantaten wurden marginale Knochenhöhen und GSV analysiert. Ultrakurze Implantate zeigten signifikant geringeren Knochenverlust (ΔMBL = −0,61 ± 0,93 mm) als Standardimplantate in augmentiertem Knochen (ΔMBL = −1,11 ± 1,26 mm; p = 0,001). Zudem stieg der ΔGSV um ultra-kurze Implantate signifikant an (ΔGSV = 3,26 ± 20,52 a.u.), während er bei Standardimplantaten abnahm (ΔGSV = −0,76 ± 21,59 a.u.; p = 0,009). Fazit: Innerhalb der Grenzen dieser retrospektiven Studie zeigten ultra-kurze Implantate in nativen Knochen eine signifikant bessere Erhaltung des marginalen Knochens sowie einen signifikanten Anstieg der röntgenologischen Dichte im Vergleich zu Standardimplantaten in augmentierten Bereichen. Diese Ergebnisse verdeutlichen das klinische Potenzial von ultrakurzen Implantaten bei geeigneten Knochenverhältnissen zur Reduktion der Morbidität nach ausgedehnten Augmentationen.
| Item Type: | Thesis (PhD thesis) |
| Creators: | Creators Email ORCID ORCID Put Code Peppmeier, Sandra Marina UNSPECIFIED UNSPECIFIED UNSPECIFIED |
| URN: | urn:nbn:de:hbz:38-806408 |
| Date: | 9 July 2026 |
| Language: | German |
| Faculty: | Faculty of Medicine |
| Divisions: | Faculty of Medicine > Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde > Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie und Interdisziplinäre Klinik für Orale Chirurgie und Implantologie |
| Subjects: | Medical sciences Medicine |
| Uncontrolled Keywords: | Keywords Language Dental implants English Bone density English ultrashort Implants English |
| Date of oral exam: | 6 May 2026 |
| Referee: | Name Academic Title Neugebauer, Jörg Privatdozent, Dr. Niehoff, Anja Universitätsprofessorin Dr. med. |
| Refereed: | Yes |
| URI: | http://kups.ub.uni-koeln.de/id/eprint/80640 |
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