De Anda Peña, Octavio (2026). Die G20 in der neuen globalen Struktur: Bildung und Verwandlung globaler Institutionen. PhD thesis, Universität zu Köln.

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Abstract

Die G20 in der neuen globalen Struktur: Bildung und Verwandlung globaler Institutionen (Dissertation) Kontext: Die wichtigsten Reaktionen auf die Weltfinanzkrise von 2007 wurden durch die G20 gesteuert, die eine Reihe von Reformen vorantrieb, um die Sicherheit der Finanzmärkte zu gewährleisten. Das Forum der G20, das von der G7/8 kreiert wurde, hat bisher als sehr wichtige neue und führende Institution zur Regulierung der Finanzmärkte in dem „Global Financial Regime“ fungiert. Leitfragen: 1)Warum ist es dazu gekommen, dass die G20 als eine globale Institution entstanden ist? 2)Wie lässt sich anhand einer auf Bildung und Verwandlung von Institutionen basierenden Analyse in den Internationalen Beziehungen historisch erklären, dass die G20 seit den 1990ern zunehmend an Bedeutung bezüglich der Lösung globaler Wirtschafts- und Finanzprobleme gewonnen hat? Vorgehensweise: Zuallererst wird der Status Quo in der internationalen Politik bzw. der internationalen politischen Ökonomie inszeniert. Im ersten Teil wird die Entstehung bzw. Entfaltung der G7/8 historisch dargestellt, um den Übergang von der G7/8 zur G20 begreifen zu können. Im zweiten Teil wird es ausschließlich der Entstehung bzw. Entfaltung der G20 historisch nachgegangen. Erkenntnisse: Die historische Reise durch die Entstehung bzw. Etablierung der Institution der G20 verdeutlicht, dass diese eine notwendige Stütze zum Management von Global Economic (Financial) Governance ist und sie zugleich eine institutionelle Antwort auf die gegenwärtige Konfiguration der internationalen bzw. globalen Wirtschaftsbeziehungen verkörpert. Die herrschende Wirtschafts- und Finanzmultipolarität in den internationalen Beziehungen, welche als Folge der Schwächung der Vereinigten Staaten von Amerika (sowie der G7/8-Staaten) und der Verschiebung der internationalen Machtverhältnisse aufgrund des Aufstiegs neuer Großmächte aufgefasst wird, sowie die bestehende globale Wirtschafts- und Finanzinterdependenz, können als die wahre Ursache für die Entstehung und Etablierung der G20-Institution betrachtet werden. Die internationale Wirtschafts- und Finanzmultipolarität sowie die globale Wirtschafts- und Finanzinterdependenz dürfen zudem als die strukturellen Faktoren in der internationalen politischen Ökonomie betrachtet werden, welche die G20-Staaten zur internationalen Wirtschaftszusammenarbeit verleiten. So betrachtet ist die G20 die Institution, in der die Interaktion dieser strukturellen Kräfte mit der wirtschaftlichen Machtpolitik der Wirtschaftsgroß- und Mittelmächte stattfindet und aus der internationale politische Führung zur Gestaltung einer internationalen politisch-ökonomischen Herrschaftsstruktur hervortreten soll, es geht also letztendlich um die gemeinsame Gestaltung bzw. das gemeinsame Tragen der globalen Wirtschafts- und Finanzordnung.

Item Type: Thesis (PhD thesis)
Creators:
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Email
ORCID
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De Anda Peña, Octavio
odanda@gmail.com
UNSPECIFIED
UNSPECIFIED
URN: urn:nbn:de:hbz:38-812086
Date: 2026
Language: German
Faculty: Faculty of Management, Economy and Social Sciences
Divisions: Ehemalige Fakultäten, Institute, Seminare > Faculty of Management, Economy and Social Sciences
Subjects: Social sciences
Uncontrolled Keywords:
Keywords
Language
G20; G7/8; Strukturelle Anarchie in der Weltpolitik; Machtpolitik; Wirtschafts- und Finanzmacht; Wirtschaftsmachtpolitik; Wirtschaftsmachtverhältnisse; Wirtschaftsmachtverschiebung; Wirtschaftsmachtkonstellation; Wirtschaftsmachtbeziehungen; Strukturelle Anarchie in der Weltpolitik; Machtpolitik; Wirtschafts- und Finanzmacht; Wirtschaftsmachtpolitik; Wirtschaftsmachtverhältnisse; Wirtschaftsmachtverschiebung; Wirtschaftsmachtkonstellation; Wirtschaftsmachtbeziehungen; Weltordnung; Internationale Wirtschafts- und Finanzordnung; Wirtschafts- und Finanzinterdependenz; Wirtschafts- und Finanzmultipolarität; Weltordnung; Internationale Wirtschafts- und Finanzordnung; Globale liberale kapitalistische Wirtschafts- und Finanzordnung; Außenpolitik; Internationale Politik; Weltpolitik; Außenwirtschaftspolitik; Diplomatie; Wirtschaftsdiplomatie; Finanzdiplomatie; Internationale Finanzmärkte; Weltwirtschaftssystem; Weltfinanzsystem; Staatenkooperation; Internationale Kooperation; Internationale Wirtschaftskooperation; Internationale Finanzkooperation; Internationale Koordination; Internationale Wirtschaftskoordination; Internationale Finanzkoordination; Internationale Friedenserhaltung; Internationale Institutionen; Globale Institutionen; Global Governance Struktur; Internationale Institutionenstruktur; Globale Institutionenstruktur; Globale Institutionenarchitektur; Intitutionenmangel; Institutionenbildung; Weltwirtschafts- und finanzkrise; Internationale Finanzregulierung; Internationale Finanzarchitektur; Internationales Finanzregulierungssystem; Internationale öffentliche Güter; Weltstabilität; Internationale Wirtschafts- und Finanzstabilität; Internationale politische Führung; Internationale Wirtschafts- und Finanzregulierung; Internationale politisch-ökonomische Ordnung; Internationale politisch-ökonomische Herrschaftsstruktur; Internationale politisch-ökonomische Institutionenordnung; Internationale Beziehungen; Internationale Wirtschaftsbeziehungen; Internationale Politik; Weltpolitik; Regierungsinstitutionen; Global Governance; Global Economic Governance; Global Financial Governance; Internationaler Kapitalismus ; ; Internationaler Finanzkapitalismus Staatengemeinschaft; Weltgemeinschaft; Wirtschaftsregionalismus; Internationale Wirtschafts- und Finanzfragmentierung; Historischer Institutionalismus; Internationale Politische Ökonomie; Wirtschaftswohlstand; Finanzwohlstand; Internationale Wirtschafts- und Finanzsicherheit; Internationale Wirtschafts- und Finanzstabilität; Weltwirtschaft; Weltwirtschaftsmanagement; Weltfinanzmanagement; Pax Americana; Privatisierung von Global Governance; Multilateralismus; Wirtschafts- und Finanzmultilateralismus; Multilaterale Wirtschafts- und Finanzordnung; Transition; Übergangsphase; Transitionsinstitution; Übergangsinstitution; Dezentralisierung; Internationales Recht; Internationale Verrechtlichung; Verrechtlichung der Internationalen Beziehungen; Soft-Law; Hard-Law; Post-Westfälische Ordnung; Globales politisches Machtvakuum
German
Date of oral exam: 10 April 2026
Referee:
Name
Academic Title
Jäger, Thomas
Prof. Dr.
Fischer, Klemens H.
Prof. Dr.
Schulz-Nieswandt, Frank
Prof. Dr.
Refereed: Yes
URI: http://kups.ub.uni-koeln.de/id/eprint/81208

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