de Waal, Pascal ORCID: 0009-0002-5863-2505 (2026). Die Regeneration kognitiver Ermüdung durch akute aerobe Belastung / Aerobic exercise to recover from mental exhaustion – a randomized controlled trial. PhD thesis, Universität zu Köln.

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Identification Number:10.1016/j.physbeh.2021.113588

Abstract

Langanhaltende Perioden intensiver kognitiver Arbeit führen zu einem Zustand mentaler Erschöpfung. Weit verbreitete Erholungsstrategien (z.B. Fernsehschauen) sind wenig effektiv, daher scheint moderates aerobes Training ein erfolgversprechender Ansatz zu sein, diese Effektivität zu steigern - dies lässt sich durch die akuten und chronischen, durch aerobe Übungen induzierten Vorteile für das zentrale Nervensystem erklären. Ziel des vorliegenden Projekts war es, die Frage zu beantworten, ob einmaliges moderates aerobes Training in höherem Maße an der Erholung kognitiver Fähigkeiten nach mentaler Erschöpfung im Vergleich zu einer aktiven Kontrolle (30-min. Dehnprogramm des Unterkörpers) und einer passiven Kontrolle (Ansehen einer bekannten Sitcom) beitragen kann. Die vorliegende Studie untersuchte das Potenzial einer einzelnen moderaten aeroben Trainingseinheit (65-75 Prozent der individuellen maximalen Sauerstoffaufnahme jedes Probanden), um sich von einer experimentell induzierten mentalen Erschöpfung zu erholen. Die Studie wurde als eine randomisierte kontrollierte Studie an gesunden Erwachsenen (N=99) durchgeführt. Alle Teilnehmer absolvierten eine sechzigminütige kognitive Testbatterie, die mentale Erschöpfung induzieren sollte. Anschließend wurde eine randomisierte Gruppeneinteilung durchgeführt (s.o.). Die kognitive Flexibilität, die subjektive Stimmung, Müdigkeit, Rastlosigkeit/Unruhe, subjektive kognitive Kapazität und die Motivation wurden vor und nach der Behandlung ermittelt. Die empirischen Ergebnisse zeigten, dass moderates aerobes Training zu einer besseren Erholung der kognitiven Flexibilität (mittlere Differenz dividiert durch die gepoolte Standardabweichung, Cohens d = 0,737), der subjektiven Stimmung (d = 7 0,405), der Müdigkeit (d = 0,480), der selbst wahrgenommenen kognitiven Kapazität (d = 0,214) und Motivation (d = 0,524) im Vergleich zur aktiven Kontrollbehandlung führte, mit Ausnahme der subjektiven Rastlosigkeit/Unruhe. Moderates aerobes Training war auch effektiver als das passive Anschauen einer Sitcom (d = 0,102 - 0,286) - mit Ausnahme von Müdigkeit (d = 0,015) und Rastlosigkeit/Unruhe (d = - 0,473). Es lässt sich abschließend summieren, dass die vorliegende Studie darauf hindeutet, dass bereits eine einzelne moderate Einheit einer aeroben Aktivität die Regeneration der kognitiven Flexibilität und des subjektiven Wohlbefindens unterstützt. Dies gilt nicht nur gegenüber einer aktiven Kontrollintervention, sondern auch gegenüber einer weit verbreiteten, jedoch passiven, Freizeitbeschäftigung: nämlich dem Fernsehschauen.

Item Type: Thesis (PhD thesis)
Creators:
Creators
Email
ORCID
ORCID Put Code
de Waal, Pascal
pasc@me.com
UNSPECIFIED
Corporate Creators: Universität zu Köln, Sporthochschule Köln
URN: urn:nbn:de:hbz:38-812371
Identification Number: 10.1016/j.physbeh.2021.113588
Date: 2026
Language: German
Faculty: Faculty of Medicine
Divisions: Unspecified
Subjects: Generalities, Science
Medical sciences Medicine
Uncontrolled Keywords:
Keywords
Language
Cognitive flexibility; Cognitive performance; Motivation; Regeneration; Subjective well-being.
English
Date of oral exam: 1 June 2026
Referee:
Name
Academic Title
Bloch, Wilhelm
Universitätsprofessor Dr. med.
Korotkova, Tatiana
Universitätsprofessorin Dr. rer. nat.
Refereed: Yes
URI: http://kups.ub.uni-koeln.de/id/eprint/81237

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