Strauch, Dieter (2021). Die schwedische Staatsreform 1611 - 1654.

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Abstract

Zusammenfassung Gustav Adolf (1611 – 1632), der Sohn des schwedischen Königs Karl IX., hatte nicht nur das Kriegshandwerk gelernt, er verbesserte auch die Schlagkraft von Heer und Marine. Vor allem machte er sich daran – zusammen mit seinem Reichskanzler Axel Oxenstierna – den schwedischen Staat neu zu organisieren. Der Adel war nicht nur die höchste Klasse des Staates, sondern wurde jetzt zu staatlichem Dienst verpflichtet. Schritt für Schritt regelte der König die Reichsverwaltung neu, ihr ist dieser Aufsatz gewidmet. 1614 errichtete er Svea Hovrätt als oberstes Gericht, es folgten neue Kanzleiordnungen, eine Kammerordnung, um die Staatsfinanzen zu reformieren, die Neuordnung des Heeres und der Flotte mit ihren Verwaltungen. Für alle galt das Kollegialprinzip. Mit der Errichtung einer Reichspost führte der König sein Reich in eine neue Zeit. Diese Maßnahmen schloss Oxenstierna 1634 mit einer neuen Staatsverfassung ab. In der Verwaltung führte er das Amtsprinzip ein, das er in fünf höchsten Kollegien (Hofgericht, Kriegsrat, Admiralität, Kanzlei und Rechenkammer) versammelte. Für den Fall des Todes oder der Krankheit des Königs übernahmen sie die Regierung. Auch wurden die Aufgaben der Beamten, ihre Arbeit und ihre jährliche Rechenschaftspflicht genau festgelegt. Nach dem Tode des Königs führte Axel Oxenstierna die Vormundschaft für Königin Christina und vollendete die neue Staatsorganisation.

Item Type: Other
Creators:
CreatorsEmailORCIDORCID Put Code
Strauch, Dieterdieter.strauch@uni-koeln.deUNSPECIFIEDUNSPECIFIED
URN: urn:nbn:de:hbz:38-468418
Date: 6 May 2021
Language: German
Faculty: Faculty of Law
Divisions: Faculty of Law > Zivilrecht > Professur für Privatrechtsgeschichte
Subjects: Geography and history
URI: http://kups.ub.uni-koeln.de/id/eprint/46841

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