Dils, Peter (2000). Der Tempel von Dusch. Publikation und Untersuchungen eines ägyptischen Provinztempels der römischen Zeit. PhD thesis, Universität zu Köln.

[img]
Preview
PDF
0_Titel_Vorwort_Inhalt.pdf

Download (770kB)
[img]
Preview
PDF
1_Einfuehrung.pdf

Download (1MB)
[img]
Preview
PDF
2_Architektur.pdf

Download (2MB)
[img]
Preview
PDF
3_Ikonographie.pdf

Download (2MB)
[img]
Preview
PDF
4_Uebersetzung-1.pdf

Download (1MB)
[img]
Preview
PDF
4_Uebersetzung-2.pdf

Download (2MB)
[img]
Preview
PDF
5_Goetter_und_Kult.pdf

Download (3MB)
[img]
Preview
PDF
6_Grammatik_und_Zeichenliste.pdf

Download (600kB)
[img]
Preview
PDF
7_Graffiti.pdf

Download (1MB)
[img]
Preview
PDF
8_Indizes_und_Anhaenge.pdf

Download (1MB)
[img]
Preview
PDF
9_Tf._001-026.pdf

Download (2MB)
[img]
Preview
PDF
9_Tf._027-043.pdf

Download (894kB)
[img]
Preview
PDF
9_Tf._044-067.pdf

Download (1MB)
[img]
Preview
PDF
9_Tf._068-080.pdf

Download (1MB)
[img]
Preview
PDF
9_Tf._081-096.pdf

Download (534kB)
[img]
Preview
PDF
9_Tf._097-109.pdf

Download (915kB)

Abstract

Die Arbeit hat zum Ziel, den Tempel von Dusch im Süden der Oase Charga (Ägypten) erstmals unter Berücksichtigung aller Gesichtspunkte zu veröffentlichen. Außen vor bleiben nur die reine Grabungsgeschichte, die schon anderweitig publiziert ist, und die reine Architekturaufnahme, die von Françoise Laroche-Traunecker vorgenommen wird. Im ersten Kapitel wird der Ort Dusch kurz vorgestellt: seine Siedlungsgeschichte von der Gründung im 5. Jh. v. Chr. bis zum Verlassen des Ortes im 5. Jh. n. Chr.; seine Wiederentdeckung 1818 und die anschließenden frühen Beschreibungen durch Reisenden; die Chronik seiner Ergrabung durch das Institut français d'Archéologie orientale du Caire ab 1976. Anschließend werden die Graphien der Namen der kaiserlichen Tempelbauherren Domitian und Hadrian besprochen sowie methodische Überlegungen zur Publikation des Tempels angestellt. Das zweite Kapitel betrifft die Architektur des Tempels. Die einzelnen Räumlichkeiten werden systematisch vorgestellt, vor allem in einer vergleichenden Perspektive mit anderen Provinztempeln der griechisch-römischen Zeit in Ägypten, insbesondere in den Oasen. Der Tempel von Dusch zeigt zum einen auffällige Ähnlichkeiten mit dem älteren Lehmziegeltempel im Nachbarsort Ayn Manawir, scheint diesen also als Inspirationsquelle herangezogen zu haben. Zum anderen wird die architekturelle Gestaltung von der vorhandenen Baugrundfläche und den vorhandenen Baumaterialien bestimmt. Das Kapitel schließt mit einem Abriß der Baugeschichte des Tempelkomplexes und mit einer Beschreibung des Dekorationsablaufs. Die Ikonographie wird im dritten Kapitel behandelt. Schwerpunkt liegt auf der Strukturierung der Wandflächen, d. h. auf der Anordnung der Dekorationseinheiten und deren Beziehungen zueinander. Die engsten Parallelen in den Bereichen Szenenkomposition, Szenenanordnung und sonstige ikonographische Details bieten die etwa zeitgenössischen unveröffentlichten Tempel von Qasr el-Zayan und Nadura in der gleichen Oase Charga. Die ikonographische Ausschmückung der Architekturteile Rundstab, Hohlkehle, Kapitel und Balustrade werden ebenfalls besprochen. Kapitel vier ist der eingehenden Lesung und Übersetzung aller hieroglyphischen Inschriften des Tempels gewidmet. Sie sind mit Ausnahme einer kurzen Inschrift bisher alle unveröffentlicht. Kapitel fünf ist eine Synthese von Kult und Theologie des Tempels. Die Hauptgötter sind der bisher nur in Dusch belegte Gott Osiris-ist-gekommen und seine Gattin Isis. Beide Gottheiten sind in Dusch sowohl in ägyptischen wie in griechischen Inschriften erwähnt und sowohl in ägyptischer wie in hellenistischer Ikonographie abgebildet. Beide haben hauptsächlich königliche Züge, Isis ist zudem als Göttin der Feldfruchtbarkeit charakterisiert. Der überregionale Gott Amun-von-Hibis spielt ebenfalls eine große Rolle in der Dekoration. Griechische Graffiti erlauben einen beschränkten Einblick in den vorhandenen Priestergruppen und deren Kentnisse der ägyptischen und griechischen Sprachen und Bildung. Hinweise auf Kultbetrieb und Zirkulation im Tempel liefern nur die Türschließsysteme und die archäologischen Spuren von Tempelausstattung. Eingeritze Kreuze und christliche Graffiti weisen auf eine "Christianisierung" des Tempels hin, aber es läßt sich nicht entscheiden, ob er als Kirche verwendet wurde. Der Grammatik, der Orthographie und der Epigraphik der hieroglyphischen Texte ist das sechste Kapitel gewidmet. Alle in den Inschriften vorkommenden Hieroglyphen werden in paläographischen Tafeln aufgelistet und alle nicht-klassischen Lautwerte werden besprochen. Die 74 antiken und 59 modernen Graffiti werden im siebten Kapitel systematisch vorgestellt. Die Arbeit schließt mit Indizes zu den hieroglyphischen Inschriften, mit einem Anhang mit den Beschreibungen von Dusch durch die Reisenden und mit 109 Tafeln.

Item Type: Thesis (PhD thesis)
Translated title:
TitleLanguage
The Temple of Dush. Publication and Study of an Egyptian Regional Temple of the Roman PeriodEnglish
Creators:
CreatorsEmailORCID
Dils, PeterPeter.Dils@rz.uni-leipzig.deUNSPECIFIED
URN: urn:nbn:de:hbz:38-16149
Subjects: History of ancient world
Uncontrolled Keywords:
KeywordsLanguage
Ägyptologie , Dusch , altägyptische Tempel , Osiris , IsisGerman
Egyptology , Dush , Ancient Egyptian Temple , Osiris , IsisEnglish
Faculty: Faculty of Arts and Humanities
Divisions: Faculty of Arts and Humanities > Seminar für Ägyptologie
Language: German
Date: 2000
Date of oral exam: 20 June 2000
Referee:
NameAcademic Title
Thissen, Heinz-JosefProf. Dr.
Full Text Status: Public
Date Deposited: 26 Jan 2006 11:01
URI: http://kups.ub.uni-koeln.de/id/eprint/1614

Downloads

Downloads per month over past year

Export

Actions (login required)

View Item View Item