Universität zu Köln

Bewegungserfahrungen und Doing Gender/Undoing Gender Einfluss bewegungsbiografischer Erfahrungen und subjektiver Sichtweisen zur Bewegung und zum Doing Gender/Undoing Gender auf das professionelle Handeln frühpädagogischer Fachkräfte in der Kindertagesstätte

Böcker-Giannini, Nicola (2017) Bewegungserfahrungen und Doing Gender/Undoing Gender Einfluss bewegungsbiografischer Erfahrungen und subjektiver Sichtweisen zur Bewegung und zum Doing Gender/Undoing Gender auf das professionelle Handeln frühpädagogischer Fachkräfte in der Kindertagesstätte. PhD thesis, Universität zu Köln.

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    Abstract

    In der Vergangenheit wurde immer wieder die Verbindung zwischen den Themen Kindertagesstätte und Gender diskutiert. Dies spiegelt sich beispielsweise in den Fortbildungen diverser Träger ebenso wieder wie in Projekten, die eine Erhöhung des Anteils männlicher Fachkräfte in der Kita zum Ziel haben. Fokussiert man insbesondere vor dem Hintergrund der Forderung nach mehr Männern im Berufsfeld den Blick auf weiblich konnotierte Fachkräfte, so legt die Diskussion die Annahme nahe, dass in ihrem Angebot verschiedene Tätigkeiten, die eher männlich konnotiert scheinen, wie beispielsweise bauen und Fußball spielen, unterrepräsentiert sind. Die vorliegende Arbeit greift diese aktuellen Diskussionen auf und analysiert bewegungsbiografische Lebensverläufe sowie subjektive Sichtweisen zum Doing Gender und Undoing Gender frühpädagogischer Fachkräfte in der Kindertagesstätte. Dabei stehen die Forschungsfragen, wie und wo Geschlecht in bewegungsbiografischen Interviews auf sprachlicher Ebene konstruiert wird bzw. wie und wo sich in den Antworten der Erzählpersonen Neutralität zeigt und welche Bedeutung Motive zur Bewegung bei den benannten Doing Gender- und Undoing Genderprozessen spielen, im Mittelpunk der Analyse. Basis des gesamten Forschungssettings ist die „Grounded Theory Methodologie“ (GTM), die als Methode der qualitativen empirischen Forschung den Rahmen bildet, in dem das teilnarrative Leitfadeninterview und die Gruppendiskussion miteinander verbunden werden. Im Rahmen der Dissertation wird die Historie des Berufes der frühpädagogischen Fachkraft als Frauenberuf nachgezeichnet und in seiner Relevanz für zukünftige Aus- und Fortbildungsmodule expliziert. Das Fazit beschäftigt sich mit der Forderung nach einer gendersensiblen Pädagogik, in der die Reflexion des sprachlichen Handelns und der eigenen Bewegungserfahrungen verstärkt angeregt werden sollten.

    Item Type: Thesis (PhD thesis)
    Creators:
    CreatorsEmail
    Böcker-Giannini, Nicolanicolaboecker@web.de
    URN: urn:nbn:de:hbz:38-77310
    Subjects: Education
    Athletic and outdoor sports and games
    Uncontrolled Keywords:
    KeywordsLanguage
    Qualitative Untersuchung; Bewegung; frühpädagogische Fachkräfte; Erzieher*in; Gender; Doing Gender; Undoing Gender; frühe Kindheit; Grounded Theory Methodologie; Frauenberuf; Qualifikationsprofil; Ausbildung; Bewegungsbiografie; BewegungserfahrungUNSPECIFIED
    Faculty: Humanwissenschaftliche Fakultät
    Divisions: Humanwissenschaftliche Fakultät
    Language: German
    Date: 23 April 2017
    Date Type: Publication
    Date of oral exam: 19 July 2017
    Full Text Status: Public
    Date Deposited: 11 Sep 2017 15:48:31
    Referee
    NameAcademic Title
    Fischer, KlausProf. Dr.
    Beudels, WolfgangProf. Dr.
    URI: http://kups.ub.uni-koeln.de/id/eprint/7731

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